Werner Spies wird mit dem Carlo Schmid Preis geehrt.
Für sein Lebenswerk zeichnet am 27.Juni 2010 im Mannheimer Schloss die sich der humanistisch-liberalen Tradition verpflichtende Carlo Schmidt Stiftung den Grand Seigneur de l’Art aus.
Der heute 73 Jährige, bis 2002 an der Kunstakademie Düsseldorf lehrende Spies, dirigierte das Musée national d’art moderne im Centre Pompidou.
Er gilt als der Kenner von Pablo Picasso und Max Ernst. Viel wichtige Ausstellungen gehen auf seine Initiative zurück.
Werner Spies, u. a. Commandeur de l’ ordre national du mérite, Officier de Légion d’honneur, Träger des Großes Bundesverdienstkreuzes und Dr. h. c. der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen, gründete die Forschungsstelle Max Ernst am Centre Allemand d’Histoire de l’Art in Paris und sitzt heute dem Stiftungsrat Museum Max Ernst Brühl vor.
Spies folgt als Preisträger Jacques Delor und Helmut Schmidt.
Carlo Schmid, auf den sich die Stiftung beruft, war einer der bedeutendsten Politiker der Nachkriegszeit. Er gehört der Sozialdemokratischen Partei an.
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Kunsthalle Würth: Eklips. Tomi Ungerer. Neues für die Augen von 1960 bis 2010
Bis 19. September, Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr. Katalog: 42 Euro
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Neuerscheinung 2010:

Werner Spies
Christo und Jeanne-Claude – Grenzverlegung der Utopie
bup - Berlin University Press
Etwa 200 S., mit 40 farbigen Abbildungen, gebunden
ca. 24,90 Euro (D), 25,60 Euro (A)
978-3-940432-94-0
erscheint: September 2010
Schilderungen der Erregung – Werner Spies begleitet Christos und Jeanne-Claudes Eingriffe in Gesellschaft und Welt
Das vorliegende Buch ist der Erinnerung an Jeanne-Claude gewidmet. Es präsentiert einige der monumentalen Projekte, die das Künstlerpaar im Laufe der letzten vier Jahrzehnte - oft gegen den Rest der Welt - in Angriff genommen hat. Gäbe es nicht die Augenzeugen, die Fotografien von Wolfgang Volz und die Filmaufzeichnungen, könnte man an der Realität dieser Taten zweifeln. Von einer Art Spiel mit dem Topos des Weltwunders, von visuellen Superlativen wollte man reden. Seherlebnisse, Verfremdungen, Spaß, disproportionierter Aufwand für ein Divertissement - all dies lässt sich auf den ersten Blick erleben und braucht keine Interpretation.
Werner Spies hat das Werk von Christo und Jeanne-Claude seit ihrem Auftritt auf der Documenta 1968 verfolgt. Das Buch führt uns von den Pariser Anfängen in der Rue Visconti bis zu den Arbeiten der vergangenen Jahre. Es ist ein Lesebuch, das dem Leser nicht nur das verstörend heilsame, grenzverschiebende Potential der von der Realität eingeholten Utopien nahebringt. Immer geht es auch um die politisch gesellschaftlichen Komplikationen des Unternehmens. Akzeptanz und Widerspruch gehören beide untrennbar zum Werk.
Im Mai 2010 eröffnet im Max-Ernst-Museum in Brühl die Ausstellung „Christo und Jeanne-Claude“.
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David Lynch – Dark Splendor Bilder, Objekte, Fotografien
Max Ernst Museum Brühl: 22.11.2009 - 21.03.2010

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Max Ernst – Im Garten der Nymphe Ancolie

Nach einer umfangreichen, über ein Jahr dauernden Restaurierung erstrahlt das Wandgemälde, das Max Ernst 1934 für die Neugestaltung des Corso-Theaters in Zürich schuf, wieder in seinen hellen Farben. In diesem ursprünglichen Zustand hat es seine enorme Faszinationskraft zurück gewonnen. Erstmals in Europa besteht nun die Möglichkeit, für die Dauer eines ganzen Jahres das größte Werk des Künstlers in der einstigen Farbwirkung zu sehen.
Max Ernst Museum Brühl - bis 28.2.2010
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Max Ernst - Le jardin de la France, 1955-68
Ausstellung im Musée des Beaux-Arts in Tours
16. Oktober 2009 bis 15. Januar 2010